Skateboarding in Fotografie,
Film und Fachvorträgen

Ein Ausstellungsprojekt des SSZ Sued an
verschiedenen Orten im Kölner Stadtraum
Im Rahmen der plan12 – Architektur Biennale Köln

Mit dem Ausstellungsbeitrag Around A Town (eine Nacherzählung) von Johannes Wohnseifer

Nicht erst seit Larry Clarks Film „KIDS“ (1995) gilt New York als bedeutende Keimzelle eines städtischen Phänomens von internationaler Reichweite: Skateboarding, ein urbaner Mythos, ist als Kunst, Protest und Zeitgeist für Generationen ambitionierter Städter zum Ausdruck des eigenen Weltbildes geworden. Das vierwöchige Ausstellungsprojekt macht Köln zur temporären Drehscheibe dieses globalen Trends.

Die Ausstellung betrachtet Skateboarding als frühes städtisches Phänomen und verschafft Einblicke in die Herausbildung von Trends und deren weltweite Auswirkungen – von den 70ern bis heute, von New York City bis Köln. Hierfür gestalten Ausstellungsmacher Alexander Basile und Co-Organisator Oliver Tielsch verschiedene innerstädtische Orte und Flächen Kölns zu temporären Bühnen und Partizipationsräumen um. Zu Ausstellungs- und Veranstaltungsorten werden neben der Offspace Galerie SSZ Sued auch 11 Großwerbeflächen im öffentlichen Raum sowie der Skatepark am Rheinauhafen.

Popkultur, Kunst, Fashion, Architektur und urbaner Lebensstil sind entscheidend von den späten Subkulturen der 60er bis 90er Jahre geprägt und geformt worden (Warhol Factory, Hip Hop, Hardcore, Graffiti, Keith Haring, Jean-Michel Basquiat u.v.a.). Entstanden in den pulsierenden New Yorker Stadträumen bahnten sie sich von dort aus den Weg in die Welt.

NYC.C reflektiert vor diesem Hintergrund den Einfluss der Subkultur und subkultureller Akteure auf große Mainstream-Bewegungen. Skateboarding dient hierbei als Schlüssel zu einer Welt, die maßgeblich an der Formung und Setzung visueller und architektonischer Codes im 21. Jahrhundert beteiligt ist.


plan12
SSZ Sued